Erinnerungen

im Dezember 2015

Alles was wir gerade erleben, hat mit dem zu tun, was wir vorher gedacht, gefühlt oder gesagt haben.
Es hat mit uns zu tun, nur mit uns.
Jeder Mensch, der uns begegnet ist ein Spiegel unseres Inneren, unser Gedanken, unserer Gefühle, unserer Muster, unserer Ängste, Wünsche und Träume.

Wir sind es, die für uns verantwortlich sind.
Wir sind es, die uns Liebe geben, die uns halten und Geborgenheit schenken.
Wir sind es, die uns „ändern“ dürfen – nicht unsere Mitmenschen.

Mögen wir geleitet sein, durch unser eigenes Licht
Mögen wir erkennen, dass wir alles in UNS finden
Mögen wir leben, als gäbe es kein morgen
Mögen wir uns wieder im Kreis der Seelenfamilie begegnen

Ich würde noch gerne – wer dies lesen möchte und Zeit hat – einen kleinen Ausschnitt aus einem Buch mitschicken, das mich noch beschäftigt und mich immer wieder an meine Themen bringt. Es ist noch nicht  fertig, entsteht aber im Herzen immer wieder neu. Hier also ein kleiner Ausschnitt….

Nur wer lernt über seine eigene menschliche Wahrnehmung hinaus, (fast) frei von unbewussten Mustern, sich und seine Umwelt wahrzunehmen vermag, kann sich ein halbwegs umfassendes Bild der Welt, der Menschen oder von sich selbst machen.

Halbswegs deshalb, weil es kaum Menschen gibt, die sich ein umfassendes Bild von allem machen können. Dafür sind wir, mit unseren Sinnen, die uns zur Verfügung stehen, hier in diesem Leben zu begrenzt. Und zudem werden wir in einem menschlichen Körper wahrscheinlich nie ganz frei sein von begrenzenden Schemas. Allein unser Körper ist schon eine Begrenzung. Die Form, die er hat, ist die Grenze. Hat der Geist auch so eine Grenze? Wenn man sich vorstellt, dass der Geist an die Formen des Gehirns gebunden sind, schon. Doch der Geist erschafft mit seiner Vorstellungskraft ganze Welten und feiert Siege, fliegt durch die Lüfte, all das, wozu der Körper allein eben nur kaum oder gar nicht im Stande wäre.

Schauen wir uns also an, wie wir unser Bewusstsein erst einmal erkennen können und dann zu erweitern. Schauen wir genau hin, was für Meinungen und Gedanken aus unserem Unterbewusstsein auftauchen, die unseren Eltern, unseren Lehrern oder unseren Freunden oder der Gesellschaft oder der Politik … gehören.

Lernen wir bewusster zuzuhören, damit wir unterscheiden können, was nicht unser Geplapper ist.
Lernen wir genauer hinzuschauen, damit wir sehen, was wirklich unserem Herzen entspringt.
Lernen wir wirklich zu fühlen, was wir sind, wer wir sind und was uns über die Jahre der Erziehung, Entwicklung und dem Erwachsen-werden an Gefühlen eingegeben wurde, ohne dass es je wirklich unsere Gefühle waren.
Lernen wir bewusst zu sein, um dann bewusst zu denken, zu reden und zu handeln. Lernen wir zu erfahren wer wir wirklich sind.

Wer bist du…. ? wirklich?
Was willst du …? wirklich?


Getroffen

Getroffen haben sie sich schon viele male, doch bewusst war es ihnen nicht, dass sie sich kannten. Erst als sie sich in die Augen sahen, erkannten sie, dass sie sich schon viele Leben zuvor begegnen sind.

Sie trafen sich wieder, jetzt und hier um den Augenblick zu feiern und um die Ewigkeit zu zelebrieren, um den Himmel auf die Erde zu holen, um zu lachen und zu tanzen, zu weinen und sich zu berühren, tief in ihrem Herzen.

Und so stand sie wieder heute hier, der Kreis der Menschen, die sich immer und immer wieder begegneten, die sich an den Händen hielten, den anderen unterstützen weiter zu gehen, mit ihm eine Kerze anzuzünden und zu sagen… schön dass DU da bist. Denn Du bist es, der ein Licht mehr in die Welt bringt, der sein Herz verströmen lässt, durch den die Liebe sichtbar wird, fühlbar, hörbar und oft so tief erfahrbar.

 So standen sie wieder im Kreis, der durch ein wunderschönes Licht umhüllt wurde. Und es waren die Lichter ihrer eigenen Seele, die diesen Raum mit Glanz erfüllten, in das göttliche Licht tauchten, aus dem sie alle stammen.

Du mein Bruder, du meine Schwester. Durch dich werde ich erfüllt, durch dich werde ich erinnert an meinen eigenen Glanz, an meine eigene Stärke und an meine Einzigartigkeit.

Gesegnet sei das was in diesem Augenblick durch unser Treffen geschehen kann.

 In tiefer Liebe und Demut verbeugten sie sich voreinander, denn sie wussten ….
Einer für Alle und Alle für Einen … und
Alle für die Liebe.
Für die Liebe, die alles erschaffen hat und durch die alles heilen kann.

Ich wünsche uns allen eine wundervolle Zeit des Wandels und der Veränderung, der sich durch Schmerzen, durch Lachen, durch Abgrenzung, durch Liebe, durch…. durch das Leben selbst zeigt.

Denn wir sind alle auf dem Weg nach Hause… und eigentlich sind wir es schon längst.

Danke an dich für die Begegnungen in diesem Jahr
Danke für die Erinnerungen durch dich
Danke für die Ehrlichkeit
Danke für dich

 

» im Mai 2015

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